Über mich
Mein Name ist Natascha Espenlaub. Ich lebe mit meiner Familie in Berlin, bin verheiratet und Mutter von zwei Söhnen.
Ich bin Sozialarbeiterin sowie Paar- und Sexualberaterin und habe über viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Familienhilfe gearbeitet – unter anderem in leitender Funktion in einer Kita sowie in der psychosozialen Beratung. Diese beruflichen Stationen haben mir einen differenzierten Blick auf familiäre, partnerschaftliche und individuelle Dynamiken ermöglicht: auf ihre Vielschichtigkeit, ihre Übergänge und Brüche ebenso wie auf die gesellschaftlichen und strukturellen Bedingungen, unter denen Menschen miteinander leben, sich verändern und entwickeln.
Eine prägende Phase war für mich die Zeit nach der Geburt meines ersten Kindes. Wie für viele Eltern ging diese Lebensphase mit tiefgreifenden Veränderungen einher – im beruflichen Selbstverständnis, in der Partnerschaft und im eigenen Erleben von Nähe, Verantwortung und Selbstwirksamkeit. Mit größer werdenden Kindern traten weitere Fragen in den Vordergrund: nach Abgrenzung, nach neuen Rollen, nach einer tragfähigen Balance zwischen Sorgearbeit, Partnerschaft und Raum für sich selbst. Diese Erfahrungen bilden keinen methodischen Ausgangspunkt meiner Arbeit, sie haben jedoch meine professionelle Haltung nachhaltig geschärft.
In meiner Arbeit interessiert mich, was Menschen in ihren jeweiligen Lebensphasen bewegt – unabhängig davon, ob diese Erfahrungen mit den eigenen identisch sind. Ich begleite Paare und Einzelpersonen dabei, Zusammenhänge zu verstehen, festgefahrene Dynamiken zu betrachten und neue Perspektiven auf Beziehung, Sexualität und das eigene Leben zu entwickeln. Dabei geht es nicht um Optimierung oder vorgegebene Lösungen, sondern um Orientierung, Klärung und die Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten.
Meine Arbeit ist systemisch ausgerichtet. Ich betrachte Menschen stets im Kontext ihrer Beziehungen, ihrer Biografien und der sozialen Rahmenbedingungen, in denen sie leben. Ergänzt wird diese Haltung durch Weiterbildungen im Bereich der Sexualtherapie, sodass auch Themen von Körperlichkeit, Intimität und Sexualität im Lebensverlauf – etwa im Zusammenhang mit Elternschaft, dem Älterwerden oder hormonellen Veränderungen – professionell und reflektiert Raum finden können.
Neben meiner beratenden Tätigkeit engagiere ich mich gesellschaftlich, insbesondere gegen Antisemitismus und sexualisierte Gewalt. Ein respektvoller, achtsamer Umgang sowie ein klarer, sicherer Rahmen sind für mich zentrale Grundlagen – sowohl im öffentlichen Engagement als auch in der beratenden Arbeit.
Mein Anliegen ist es, Menschen in Prozessen der Klärung und Veränderung zu begleiten: so, dass sie ihre eigenen Maßstäbe wieder deutlicher wahrnehmen, Zusammenhänge besser verstehen und stimmige Schritte für ihr weiteres Leben, ihre Beziehungen und ihre Sexualität entwickeln können.
Akademische Ausbildung
Bachelor of Arts Soziale Arbeit (B.A.), Evangelische Hochschule Berlin
Masterstudium Leitung Bildung Diversität, Evangelische Hochschule Berlin (Studienbeginn April 2026)
Berufliche & therapeutische Weiterbildungen
Paar- und Sexualtherapeutin
Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation (IEK Berlin)Heilpraktikerin für Psychotherapie (geplant)
Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung im März 2027
Staatliche Anerkennung & Ausbildung
Kita-Leitung in Hamburg, Berlin
Staatlich anerkannte Erzieherin,
Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin
Fort- und Weiterbildungen (Auswahl)
Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt – interdisziplinärer Ansatz
Prävention sexualisierter Gewalt
Traumapädagogik & traumasensible Arbeit
Gewaltfreie Kommunikation
Arbeit mit Gewaltbetroffenen (Frauen, Kinder & Jugendliche)
Kindeswohl & rechtliche Grundlagen
Vielfalt, Diskriminierung & interkulturelle Sensibilität
Engagement & Auszeichnung
Auszeichnung beim Hackathon gegen Antisemitismus 2025 im Bereich digitale Bildung
Entwicklung eines digitalen Bildungsansatzes zur Prävention von Antisemitismus
Qualifikationen & Ausbildung
Zwischen Alltag & Nähe – zurück zu euch
Ich arbeite mit Einzelpersonen und Paaren in unterschiedlichen Lebensphasen – unter anderem zu Partnerschaft, Sexualität, Elternschaft und den Veränderungen rund um die Wechseljahre.